Jul 23

Duale Studiengänge werden in Deutschland immer beliebter, wenngleich sie auch zahlenmäßig bislang kaum wahrzunehmen sind. Bei einem Dualen Studium verbindet sich das Hochschulstudium direkt mit einer Berufspraxis oder einer Berufsausbildung. Für Studenten sind die dualen Studiengänge eine hervorragende Möglichkeit, um bereits in der Hochschule auch das praktische Wissen erlernen zu können. Die berufsbildenden Elemente sind hierbei ein integraler Bestandteil. Immer mehr Hochschulen entscheiden sich dazu, mit der Wirtschaft direkt zusammenzuarbeiten und mittels einer Kooperation duale Studiengänge anzubieten. Dabei wird das Lernen, das sich in Theorie und Praxis teilt an zwei Orten absolviert.

Als Beispiel hierfür bietet die Fakultät IUBH (International University of Applied Sciences) in Deutschland ein Duales Studium an. Die Duale Hochschule setzt schon seit längerer Zeit auf eine direkte Verzahnung zwischen Hochschule und Wirtschaft. Getreu dem Motto „Lerne von den Besten“ erhalten Studenten an der Dualen Hochschule die Möglichkeit, neben dem akademischen Grundgerüst, auch Branchenkenntnisse zu erwerben und damit bereits für die spätere Karriere zu verinnerlichen. Es findet somit praktisch ein Wissenstransfer statt, der sich nicht nur im theoretischen, sondern auch im praktischen Bereich ansiedelt und damit dem Studenten einen wertvollen Vorteil ermöglicht.

Duale Studiengänge- Ausbildungsintegrierend

duale StudiengängeZu unterscheiden ist hierbei zwischen einem ausbildungs-, berufs- und einem praxisintegrierendem dualen Studium. Hierbei verbindet sich die duale Hochschule mit einer direkten beruflichen Ausbildung. Bei der Ausbildung handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf. Der Vorteil für Studenten: Mit dem dualen Studiengang wird nicht nur ein Hochschulabschluss erworben, sondern auch ein Abschluss für ein Ausbildungsberuf. Gleichzeitig kann in der dualen Hochschule das Lernen und Erlernen auf den Ausbildungsberuf abgeglichen werden. Insgesamt haben Studenten in den dualen Studiengängen viel mehr Möglichkeiten, die Theorie mit der Praxis zu verbinden. Die Zugangsvoraussetzungen für die duale Hochschule ist in der Regel die Fachhochschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife sowie en Ausbildungsvertrag, der direkt mit einem Unternehmen geschlossen werden kann.

Duale Studiengänge– Berufsintegrierend

Hierbei werden Studieninteressierte angesprochen, die bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen und in der Regel auch über eine bereits mehrjährige Berufserfahrung. Das Studium an der dualen Hochschule dient dabei der Weiterbildung und lässt sich inhaltlich mit der beruflichen Tätigkeit verbinden. Wichtigstes Merkmal: Die dualen Studiengänge sind in diesem Bereich auch ohne Fachhochschulreife oder allgemeiner Hochschulreife verfügbar.

Duale Studiengänge– Praxisintegrierend

Duale Hochschulen bieten hierbei eine Möglichkeit, das Studium direkt mit längeren Praxiszeiten in der Wirtschaft zu verbinden. In den dualen Studiengängen erwerben die Studenten einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss, jedoch keinen Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf, wie zum Beispiel beim ausbildungsintegrierendem Studium. Zugangsvoraussetzungen hierbei sind ebenfalls entweder die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife.

Fazit Duale Hochschule
Für viele Studenten sind die dualen Studiengänge eine gute Möglichkeit, um die Theorie direkt mit der Praxis in Einklang bringen zu können. Zugleich kann der Lebenslauf mit den erworbenen Leistungen und Fähigkeiten erweitert werden. Vielfach ist das der erste Schritt, um später eine anspruchsvolle Führungsposition übernehmen zu können.

[Bild:  CAMPUS OF EXCELLENCE/Flickr.]