Aug 25

Die Wohnungsnot bei den Studenten ist seit vielen Jahren bekannt. Die Politik hat nur teilweise dieses Problem aufgegriffen. Passiert ist in der Vergangenheit weniger. In der Regel berufen sich die Politiker darauf, das die doppelten Abiturienten Gänge schuld an dieser Misere sein und das Schlimmste nun überwunden ist. Doch diese Erklärung reicht längst vielen Studenten nicht mehr. So entschied sich der Student Fabian Sauer zu einer Mahnwache im Pyjama. Allerdings medienwirksam in einem warmen und sauberen Kaufhaus im Schaufensterbereich. Der Student möchte damit direkt gegen die Wohnungsnot in Münster protestieren. So richtete er sich in der Auslage eines Kaufhauses ein und begann seinen Protest. Der Student hat dabei sogar einen Teil seiner Möbel mitgebracht und fühlte sich bei der 24-Stunden-Beobachtung sichtlich wohl. Ob das der Sinn einer Mahnwache ist … Die mediale Aufmerksamkeit hat er jedoch erreicht, auch wenn das eigentliche Problem um das es gehen sollte, nebensächlich war.

Student und seine Mahnwache

Student MahnwacheSo ganz plausibel waren die Absichten des Studenten aber keinesfalls. Ging es nur um Aufmerksamkeit oder ein wirklich ernsthaftes Anliegen? Der junge Mann selbst hat eine sichere Bleibe. Seine Mahnwache sollte den anderen Studenten in Münster gelten. Interessant ist aber auch, dass er in einem Interview angibt, in dieser Zeit viele Wohn-Angebote erhalten zu haben. Das stellt seine Mahnwache infrage. In den Interviews ging es dann wohl auch eher darum, wie der Student sich im Schaufenster fühle. Über das eigentliche Problem wurde kaum bis gar nicht gesprochen. Nun würde es uns nicht wundern, wenn der Student im Bereich Medien studiert und sich so ein wenig Übung gesucht hat …

Foto: Ich und Du / pixelio.de

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