Okt 27

Von zu Hause ausziehen und die erste eigene Wohnung beziehen – das ist einer der spannendsten Vorteile am Studieren. Doch bevor es so weit ist, steht noch einige Arbeit an, denn die Wohnungssuche kann sich je nach Studienort als ziemlich mühsam erweisen. Deshalb sollten Studenten dabei planvoll und geduldig vorgehen und vor allem früh mit der Wohnungssuche anfangen.

Welche Wohnvariante ist die beste?

WohnungssucheEine grundsätzliche Entscheidung steht am Anfang der Wohnungssuche für Studenten: Alleine wohnen oder mit anderen zusammen? Je nach individueller Persönlichkeit scheiden vielleicht schon einige Optionen aus, aber auch der Kostenfaktor spielt eine wichtige Rolle. Besonders bei Wohnheimen, die auf den ersten Blick recht günstig scheinen, lohnt sich eine intensivere Recherche, denn von Stadt zu Stadt können diese Wohneinrichtungen sehr unterschiedlich sein und die Ausstattung der Zimmer stark variieren. Vor allem für den Übergang und Studienbeginn können Wohnheime eine gute Option sein, denn häufig sind die Wohnungen teilmöbliert und große Anschaffungen erstmal nicht nötig. Auch der Kontakt zu Kommilitonen ist in Wohnheimen viel intensiver und damit sofortiger Anschluss am neuen Studienort gewiss. Auf der anderen Seite geht es in Wohnheimen manchmal ziemlich laut zu und das Ferienlager-Gefühl ist mitunter stärker als das einer eigenen Wohnung.

Auch WGs sind eine gute Möglichkeit, Kosten zu sparen und Gesellschaft um sich zu haben. Idealerweise zieht man natürlich mit Freunden zusammen, damit ein harmonisches Miteinander zumindest wahrscheinlicher ist. Da man am Studienort aber häufig noch niemanden kennt, heißt es: Probieren geht über Studieren. Wem dieses Vorhaben zu heikel ist, der sollte sich für eine eigene Wohnung entscheiden, doch diese Wohnform ist die teuerste und auch bei der Wohnungssuche haben es Studenten aufgrund der fehlenden finanziellen Sicherheiten nicht so einfach.

Wie funktioniert die Wohnungssuche für Studenten?

Die mittlerweile wohl beliebteste Variante zur Wohnungssuche für Studenten ist die Recherche im Internet. Auf zahlreichen Plattformen lassen sich sowohl Einzelwohnungen als auch WG-Zimmer in allen möglichen Preisklassen finden. Die Kontaktaufnahme gestaltet sich schnell und unkompliziert und damit lässt sich einige Zeit sparen. Ansonsten dienen schwarze Bretter, Aushänge, Tageszeitungen oder Studentenzeitschriften als gute Informationsquelle bei der Wohnungssuche. Viele tolle Wohnungen kommen aber gar nicht erst so weit, sondern sind schon vorher weg. Deshalb empfiehlt es sich auf jeden Fall, sich vor Ort umzuhören und Bekannte und Freunde in die Wohnungssuche mit einzubeziehen. Wenn das gesamte Netzwerk die Ohren spitzt, dann erhöhen sich ganz einfach die Chancen auf einen Glücksgriff.

Fazit zur Wohnungssuche

Eines bleibt wohnungssuchenden Studenten aber so oder so nicht erspart: Warten, besichtigen, Absagen kassieren und wieder vor vorne… Nur wenige Studenten haben das Glück, auf Anhieb die passende Wohnung zu finden. Doch nicht verzagen, denn wenn das eigene Reich erstmal gefunden ist, dann kann das Studentenleben so richtig beginnen!

Bild:  TeamGeist/Flickr.

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