Immer mehr junge Menschen in Deutschland möchten Studieren, doch nicht alle bekommen auch einen Studienplatz. Entweder scheitern Studenten am Numerus clausus, oder sie bekommen einfach keinen Platz zugeteilt. Was dann noch helfen kann, ist eine Studienplatzklage. Die Klage stützt sich auf das Grundgesetz und basiert darauf, dass Universitäten oft zu niedrige Studienplatzzahlen ansetzen – werden freie Kapazitäten aufgedeckt, dann müssen diese besetzt und der Studienplatz erteilt werden. Da die Studienplatzklage aber nicht unkompliziert ist, empfiehlt es sich, rechtlichen Beistand zu suchen und die Klage einem spezialisierten Anwalt zu überlassen. Außerdem ist schnell sein die Devise bei der Studienplatzklage.

Fristen und Formalia unbedingt beachten

Was die Studienplatzklage besonders schwierig macht, sind die Fristen und Formalia. Diese sind von Bundesland zu Bundesland verschieden und müssen unbedingt eingehalten werden. Auch ist es möglich, eine Studienplatzklage gleich für mehrere Unis einzureichen. Das erhöht natürlich die Chancen auf Erfolg – aber auch die Kosten für die Klage. Diese sind ohnehin nur schwer absehbar. Wer die Studienplatzklage gewinnt, der muss nichts zahlen. Ansonsten fallen Gerichts- und Anwaltskosten sowie Verwaltungskosten an, die sich je nach Anzahl der Universitäten und je nach Studiengang zu einer nicht unwesentlichen Summe addieren können. Generell gilt: Je kleiner und exotischer der Studiengang, desto besser die Chancen. So muss jeder Student selbst abwägen, ob der mögliche Preis der Studienplatzklage es wert ist.

Studentennachrichten hat sich bereits in einem früheren Bericht mit der Studienplatzklage beschäftigt. Siehe hier.

Zusätzliche Links als Hilfe
Juristische Informationen zur Studienplatzklage
Bericht von Spiegel Online