Berufsbegleitender Master
Wer sich bereits im Beruf befindet, kann sich dennoch heute einfacher als früher für berufsbegleitende Masterprogramme entscheiden. Allerdings sollte man das zusätzliche Arbeitspensum nach der Arbeit keinesfalls unterschätzen. Sie müssen in Ruhe lernen und auch Hausaufgaben vorbereiten. Gleichzeitig gilt es, sich in bestimmten Abständen auf Prüfungen einzustellen. Nicht nur Wochentags, sondern auch am Wochenende müssen teilweise umfangreiche Lerneinheiten erarbeitet werden. Das erfordert Disziplin.
Grundsätzlich müssen Sie für den berufsbegleitenden Master ein Jahr an Berufserfahrung mitbringen. Der Zeitaufwand liegt im Durchschnitt bei 2800 – 3200 Stunden. Die Verteilung der Lernzeit kann nach eigenen Erfordernissen und Möglichkeiten gewählt werden. Vielfach kann das Studium auch in der Länge an den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten angepasst werden.
Die Möglichkeiten sind in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Auch die Auswahl beim berufsbegleitenden Master ist groß. Wer sich für eine Universität, eine Fachhochschule oder eine Privathochschule entscheidet sollte jedoch ganz klar auf die Anerkennung achten. Hier stellt sich die Frage, ist mein Titel nachher wirklich etwas wert? Achten Sie also mit Beginn darauf, dass der Abschluss auch staatlich anerkannt wird. Dieses ist insbesondere Voraussetzung, falls Sie nachher promovieren möchten.
Unternehmen beteiligen sich
Arbeitgeber sehen es in der Regel immer gerne, wenn sich Mitarbeiter fortbilden wollen. So auch beim Master. Dabei beteiligen sich einige Unternehmen an den Kosten oder tragen diese sogar ganz. Andere unterstützen mit Freistellungen und der Weiterzahlung von Gehalt. Sie sollten also bereits vor Beginn mit Ihrem Arbeitgeber sprechen.
Die Kosten können recht unterschiedlich sein. Wer sich für eine staatliche Hochschule entscheidet wird in der Regel nur auf einige Hundert Euro pro Semester kommen. Eine private Einrichtung und ein MBA können aber schon schnell 30.000 – 50.000 Euro verschlingen. Wer sich für eine Elite Uni entscheidet, wird sogar noch deutlich höher liegen.