Es ist gar nicht so einfach, den richtigen Studiengang zu finden. Zukünftige Studenten sind mittlerweile so jung, dass sie oft noch gar nicht wissen, was sie genau möchten und wo es beruflich hingehen soll. Da Bachelor und eventuell Master aber einige Zeit in Anspruch nehmen und Studenten nur langfristigen Erfolg haben, wenn sie den richtigen Studiengang gefunden haben, heißt es in sich gehen und sich selbst analysieren.

Eigene Stärken und Schwächen analysieren

Studentennachrichten empfiehlt allen künftigen Studenten, die noch nicht wissen, welches Studium sie wählen sollen, die eigenen Stärken und Schwächen zu analysieren. Das bedeutet konkret: Wer Spanien liebt und auch die Sprache gerne hört, aber nicht über ein besonders gutes Sprachverständnis- und Gefühl verfügt, der sollte sich gegen ein Spanischstudium entscheiden. Und wer auf der anderen Seite davon träumt, Formeln und Graphen mal besser zu vermitteln als der eigene Lehrer, aber von Zahlen Kopfweh bekommt, der sollte vom Lehramt Mathe absehen. Hier wird deutlich: Nicht nur die eigenen Interessen entscheiden, sondern auch die Fähigkeiten. Welche das sind, lässt sich in speziellen Eignungstests für Studenten feststellen. Solche professionellen Einschätzungen sollten zwar nicht den Ausschlag geben, können aber eine sehr hilfreiche Orientierung im Studienchaos liefern. Auch Familie und Freunde zu befragen, kann Studenten dazu dienen, einen Blick von außen zu bekommen und sich selbst besser einzuschätzen.

Vor dem Studium auch mal abseits des Weges schauen

Ist das eigene Profil bekannt, muss es mit dem richtigen Studium kombiniert werden. Und das Angebot an Studiengängen wird immer breiter gefächert. Trotzdem konzentrieren sich die meisten Studentenzahlen auf Fächer wie Medizin, Jura und BWL. Hat der Arbeitsmarkt überhaupt so viel Platz für Ärzte, Anwälte und Unternehmensberater? Vor allem, wenn diese Studiengänge nur begrenzt den eigenen Interessen entsprechen, lohnt es sich, auch mal abseits des Weges zu schauen und etwas exotischere Studiengänge in Betracht zu ziehen. Wie wäre es zum Beispiel mit angewandter Freizeitwissenschaft, Figurentheater oder Brauwesen? Das alles sind Studiengänge, die an deutschen Universitäten angeboten werden. Die eigene Nische zu finden, ist eine tolle Möglichkeit, um sich von anderen Studenten abzuheben und sich selbst zu verwirklichen. Daher der Studentennachrichten-Tipp: Wer eine Leidenschaft besitzt, sollte versuchen, diese erst zum Studium und dann zum Beruf zu machen, denn das macht langfristig glücklich.


Hilfreiche Links, um den Weg ins Studium zu finden

 

 

[Bild: martinradloff/Flickr.]