Exkursionen im Studium
Exkursionen gehören zum Studium dazu und werden in fast jedem Studiengang angeboten. Viele Studenten stellen sich die Frage, ob sie an den Ausflügen teilnehmen sollten, oder nicht. Der gelegentlich recht hohe finanzielle und zeitliche Aufwand, der mit Exkursionen verbunden ist, könnte dagegen sprechen. Doch für alle, die sich Kapazitäten freischaufeln können, lautet die klare Antwort: Mitmachen!
Raus aus der Uni, rein ins wahre Leben
Exkursionen stellen ein echtes Highlight in den sonst meist recht theoretischen Studiengängen dar. Sie sind externe Lehrveranstaltungen an einem anderen Ort als der Uni. Dementsprechend gibt es natürlich auch bei Exkursionen ein festgelegtes Lernziel, das etwa über Vorträge während des Ausflugs selbst, oder durch Berichte in der Nachbereitung erreicht werden soll.
Wenn Wissen noch mehr Spaß macht
In einigen Studienordnungen sind Exkursionen verpflichtend vorgeschrieben und werden mit Credits angerechnet. Häufig dienen sie aber auch als freiwillige Ergänzung zum Studium und sind für einen erfolgreichen Abschluss nicht zwingend notwendig. Spannende Einblicke in die Materie und alltagspraktische Erfahrungen erweitern den Horizont des Studiums und sind wertvoll für das ganze Leben. Auch motivieren Exkursionen zum Selbststudium und sorgen für neue Perspektiven auf das bisher erworbene Wissen. Natürlich steht auch der Spaßfaktor nicht im Hintergrund und die gemeinsamen Erlebnisse schweißen Kommilitonen untereinander enger zusammen und lassen Freundschaften wachsen.
Nur um die Ecke, oder ganz weit weg
Grundsätzlich gibt es große, wie auch kleine Exkursionen. Meistens dauern die kleinen nur einen oder wenige Tage und führen zu nahegelegenen Zielen, wie beispielsweise einem großen Werk, Naturpark, oder Labor. Auch Museen und Ausstellungen sowie Bauwerke und Kulturveranstaltungen dienen als beliebte Ausflugsorte. Richtig weit weg geht es dann bei großen Exkursionen. Diese können sowohl in EU-Länder als auch beispielsweise nach Afrika oder Asien führen. In einer Woche bis zehn Tagen lässt sich eine Menge erleben und fremde Länder und Kulturen kennen lernen.
Oft begrenzte Teilnehmerzahl!
Exkursionen sind in ihrer Teilnehmerzahl begrenzt, sodass meist nicht mehr als 15 bis 20 Studierende die Möglichkeit haben, einen Platz zu ergattern. Im Vorlesungsverzeichnis, am schwarzen Brett, oder auf der jeweiligen Fakultätswebsite werden die Ausflüge angeboten und dann heißt es: Schnell sein! Die Plätze werden nämlich häufig nach dem Prinzip first come, first serve vergeben und wer die Anmeldung verpennt, hat nur noch die Chance auf Nachrücken. Auf die glücklichen Teilnehmer kommen dann je nach Reiseziel einige Kosten zu. Das tolle an Exkursionen ist aber, dass sie durch finanzielle Mittel der Uni subventioniert werden und demnach Flug, Unterkunft und Verpflegung bei Weitem nicht so teuer wie normalerweise sind.
Also: Augen und Ohren offen halten und schnell für die nächste Exkursion anmelden!
Dieter Wendelken / pixelio.de