Jun 24

Immer mehr Studenten nutzen die Chance für ein Studium im Ausland. Die Möglichkeiten und Variationen hierbei sind verlockend. Auch die Aufenthaltsbestimmungen sind nahezu überall auf der Welt für Studenten leicht zu erfüllen. Neben geringem bürokratischen Aufwand bieten einige Institutionen entsprechende Förderungen, womit auch der Auslandsaufenthalt finanziell bewältigt werden kann. Für die spätere berufliche Zukunft, ist der Aufenthalt auf jeden Fall ein Gewinn. Aber auch für die persönliche Entwicklung. Für die meisten jungen Studenten ist es das erste Mal, das Sie vollkommen selbstständig, fern der Eltern und Freunden, agieren können und müssen. Zusätzlich besteht häufig die Möglichkeit, die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern oder auch im Zielland zu jobben und damit die Finanzen weiter aufzubessern. Generell reichen die Möglichkeiten vom reinen Auslandspraktikum, einem Auslandsstudium oder einer Freiwilligenarbeit, die in letzter Zeit immer beliebter wird.

Im Voraus planen

Vergessen werden sollte nicht die Planung im Voraus, die auch für Studenten nicht immer kurzfristig erfolgen kann. Neben den bürokratischen Anforderungen (Aufenthaltsgenehmigung, Bescheinigungen, etc.), sind es manchmal auch die kleinen Dinge, die an Aufmerksamkeit bedürfen. Ganz wichtig ist die Krankenversicherung für den Auslandsaufenthalt. Diese kann mittlerweile einfach online abgeschlossen. Eine Auslandskrankenversicherung ist auch dann sinnvoll, wenn der Aufenthalt nur in einem anderen EU-Land stattfindet. Hier ist zwar der einheimische Schutz ebenfalls gültig. Durch die zusätzliche Auslandskrankenversicherung (für Tage, Wochen oder Monate abzuschließen) kann dieser jedoch erweitert und angepasst werden. Die Kosten pro Monat belaufen sich je nach Anbieter auf 30 – 50 Euro. Die kleinen Dinge beziehen sich aber auch auf die wesentlichen Punkte. Eine Kreditkarte ist für den Auslandseinsatz in fast allen Fällen unverzichtbar. Hierbei sollten Studenten immer einen Blick auf die Gebühren werfen. Kostenlose Kreditkarten gibt es viele. Doch das bedeutet nicht immer, dass alle Leistungen tatsächlich Gebührenfrei sind. Ein Vergleich ist sinnvoll, um nicht später in eine Gebührenfalle zu tippen.

Organisation und Vorbereitung

Neben den zentralen Punkten, wo der Auslandsaufenthalt eigentlich stattfinden soll, ist auch die Art und Weise zu beachten. Soll es ein Sprachkurs, ein Praktikum, ein Auslandssemester oder ein Freiwilligendienst sein? Die Finanzierung ist natürlich ein elementarer Kernpunkt. Jeder Aufenthalt im Einsatz als Student kostet viel Geld. Häufig wird das erst klar, wenn dazu nähere Gedanken fallen. Manchmal sind Stipendien und andere Förderprogramme (Auslands-BAföG, Bildungskredit, ERASMUS, DAAD) hierfür hilfreich. Nähere Auskünfte dazu erteilt die Hochschule oder das International Office der Hochschule.

Sind diese Punkte erst einmal geklärt, müssen die Zugangs- und Aufenthaltsvoraussetzungen geklärt und abgeglichen werden. Ebenso kann eine Anerkennung der bisherigen Studienleistungen von Nöten sein. Alle Unterlagen dafür sollten spätestens 12 Monate vor dem Aufenthalt verfügbar sein. Neben dem Visum (außerhalb von Europa) und einer möglichen Arbeitserlaubnis ist häufig auch ein Gesundheitstest vorzulegen. Nicht zu vergessen bleibt die Wohnunterkunft. Hier hängt die Verfügbarkeit und das schnelle Finden immer davon ab, welchen Preis man bereit ist zu bezahlen. Ein internationaler Studentenausweis sollte zudem nicht fehlen und spätestens 3 Monate vor dem Auslandsaufenthalt angefordert werden.

Bild: Rainer Sturm/Pixelio.de

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