Mai 19

In einem vorherigen Artikel haben wir unseren Fokus auf Headhunter und deren Suche geworfen. Für viele Studenten an der Hochschule ist das aber häufig noch ein ferner Punkt. Dieses Bild ergeben immer wieder diverse Umfragen. Aber genau das ist falsch. Dieser Punkt sollte bereits vor dem Beginn an der Hochschule feststehen. Die Karriereplanung fängt nicht im Studium, sondern davor an. Wichtige Punkte, auf die Headhunter wert legen. Problematisch ist jedoch das viele Studenten, die mit dem Studium an der Hochschule beginnen, noch sehr jung sind. Karriere und feste Ziele in einem Unternehmen stehen dabei noch nicht so sehr im Fokus. Die Schulen bereiten auf diese Punkte ebenfalls kaum noch vor. Immerhin steht heute das Soziale Miteinander mehr im Fokus an den Schulen als das erfolgsorientiere Lernen und Vorbereiten auf das spätere Leben. Viele Headhunter bemerken das häufig bei ihrer Suche. Die Suche beginnt immerhin schon vor dem Abschluss auf den Hochschule. Studenten sind daher gut beraten, bereits im Studium auf die Personalvermittler zuzugehen. Früher interessierten sich die Headhunter vorwiegend nur für Führungskräfte mit Praxis. Seit dem unsere Wirtschaft jedoch immer globaler wird und der Kampf um Fachkräfte bereits begonnen hat, fällt der Blick immer häufiger auf die Hochschulen. Indirekt sprechen einige sogar von einem Kopfgeld. Unter der Hand erhalten Beschäftigte an den Hochschulen schon einmal eine kleine Prämie, wenn Sie auf besonders begabte Studenten aufmerksam machen würden, so ein Insider. Diese Praxis kann zwar keine Hochschule bestätigen, Dementis sind aber ebenso wenig bekannt.

Hochschule im Fadenkreuz der Headhunter

In Deutschland gibt es mehr als 2.000 Headhunter. Die Hochschulen sind seit dem Fachkräftemangel längst in das Fadenkreuz der Personalvermittler geraten. Die Jäger nutzen jede Chance, um an wichtige Informationen zu gelangen, die dem vertretenden Unternehmen bei der Personalbesetzung einen Vorsprung geben könnte. Aber viele Headhunter sind vor allem auch dann sehr aufgeschlossen, wenn sich die Studenten direkt bei ihnen melden würden. Das gilt nicht nur für Absolventen der Hochschulen. Sondern generell für alle Studenten, die bereits einen klaren Weg für die weitere Karriere vor Augen haben. Die Personalvermittler fokussieren sich mehr und mehr auf diesen Bereich und orientieren sich dabei an Ländern wie Frankreich und den USA, wo eine feste Symbiose zwischen Wirtschaft und Hochschulen besteht. Dort beginnt das Feilschen um Top-Studenten bereits lange vor dem Abschluss. Ein großer Vorteil für viele Studierende. Denn umso höher die Nachfrage an der eigenen Person, desto größer ist die Leistungsbereitschaft und der Fleiß im Studium. Immerhin ist die eigene Karriere beinahe zum Greifen nah. Ein Stück Sicherheit, das vielen Studenten in Deutschland fehle.

 

 

Bild: CFalk  / pixelio.de 

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