Dez 04

Wenn das Studium bevorsteht, verlassen viele Studenten das gewohnte Umfeld. Abseits von der elterlichen Fürsorge fängt ein vollkommen neues Leben an. Dazu gehören aber auch die richtigen Versicherungen. Für Studenten ist das häufig ein Problem. Werden sie doch praktisch von Vertretern und im Internet damit erschlagen. Dabei sind die meisten Versicherungen für Studenten vollkommen unnütz. Der Hauptblickpunkt sollte aber auf der Krankenversicherung liegen.

Studenten und Krankenversicherung

Sind Studenten nicht mehr bei ihren Eltern krankenversichert, bestehen zwei Möglichkeiten. Entweder die gesetzliche Krankenversicherung oder die private. Eine private Krankenversicherung bietet in der Regel mehr Leistung. Zugleich sind Studenten damit beim Arzt willkommener. Mit einer gesetzlichen Absicherung hingegen sind Patienten beim Arzt eher unbeliebt. Viele Gesellschaften bieten Studenten Vorzugspreise für das Studium. Das macht bei der privaten Krankenversicherung durchaus Sinn. Allerdings steigen die Preise nach dem Studienende. Ein Wechsel ist oft mit großen Unannehmlichkeiten verbunden. Auch müssen bestimmte Verdienstgrenzen später erfüllt werden. Insofern sollten Sie sich vor dem Abschluss bereits im Klaren sein, wie ihre weitere Planung aussehen wird. Lassen Sie sich Zeit. Vergleichen Sie Verträge und Leistungen. Der Preis ist oft nicht entscheidend. Günstige Angebote verlocken Studenten. Abstriche entstehen dafür aber oft in wichtigen Punkten.

Weitere Versicherungen für Studenten

Eine Hausratsversicherung macht nur dann Sinn, wenn Studenten bereits über einen höheren Wert in der Wohnung verfügen. Viele Studenten Wohnungen sind aber möbliert oder nur recht klein, sodass eine Hausratversicherung nicht immer Sinn macht.

Studenten sollten aber auf jeden Fall über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachdenken. Diese sollte unbedingt frühzeitig abgeschlossen werden. Zudem sind die Beiträge für Studenten nur gering. Passieren kann jedoch immer etwas. Die gesetzliche Rentenversicherung leistet bei einer Berufsunfähigkeit nur noch einen geringen Teil. Ohne eine private Absicherung ist das auch für Studenten nicht ausreichend.

Eine Haftpflichtversicherung kann zudem sinnvoll sein. Im Alltag kann immer etwas passieren. Hier gilt allerdings zu prüfen, ob Studenten eventuell noch bei Ihren Eltern versichert sind. Eine Lebensversicherung macht in jungen Jahren nicht unbedingt Sinn. Kann aber dann ein Muss werden, wenn Nachwuchs im Raum steht. Aber auch der Blick auf eine private Altersvorsorge ist bedeutend. Nur wer damit frühzeitig anfängt, kann für später Großes aufbauen. Mit Blick auf die gesetzliche Rente sollten Studenten hierbei beachten, dass niemand sagen kann, was in 50 Jahren wirklich noch gezahlt wird.

Bild: Ich-und-Du  / pixelio.de

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