Sep 10

Viele Studenten jobben nebenbei. Hauptsächlich für Miete und Co. Doch je nach Stadt kann das zu sehr unterschiedlichen Stunden führen. Wer in Hamburg als Student studiert, muss dabei gegenüber anderen Städten deutlich länger arbeiten. Dabei spielen zwei Faktoren eine Rolle. Zu einem sind die Mietpreise in Hamburg derzeit recht hoch und zum anderen ist der Stundenlohn für Studenten oft sehr niedrig. Doch das gilt nicht nur für Studenten in Hamburg. In fast alle größeren Städten müssen Studenten immer tiefer in die Tasche greifen. Neben Hamburg glänzen vor allem Stuttgart, Frankfurt, Köln und München mit hohen Preisen für den Quadratmeter. Doch wie anfangs erwähnt ist der Mietpreis für die Wohnung nur ein Faktor. Auch das Arbeitsentgelt fällt sehr unterschiedlich in en einzelnen Regionen aus.

Studenten wurden befragt

In einer Studie, in der mehr als 18.700 Studenten befragt wurden, konnte erstmals der Lohn und der Mietpreis in eine Relation gesetzt werden. Durchgeführt wurde die Studie durch die Uni Maastricht und der Zeitarbeitsfirma Studitemps.

Studenten in Sachsen und Thüringen haben es damit am besten. Hier war die Relation zum Vorteil der Studenten. Grund sind dafür vor allem die geringen Mietpreise. Folgt man der Studie, müssen Studenten in diesen Bundesländern zwischen 30,39 bis 31,45 Stunden im Monat für die Miete arbeiten. Wer hingegen sich als Student in Hamburg oder Mecklenburg Vorpommern befindet, arbeitet in der Regel 5 Stunden länger für die Miete. Also insgesamt zwischen 35,82 bis 35,87S Stunden.

Berlin erfordert viel Einsatz

Studenten, die in Berlin studieren, müssen noch einmal deutlich mehr Zeit investieren. Hier sind es im Durchschnitt um die 36 Stunden, die nur für die Miete aufzubringen sind. Damit gehört die Stadt zur drittteuersten Metropole in Deutschland. Hier ist vor allem die Miete besonders hoch. Allerdings sind die Lebenshaltungskosten sehr gering.

Grund für die hohen Mieten ist die weiterhin anhaltende Wohnungsknappheit. Diese zeigt sich bei den Studenten immer wieder besonders vor dem Semesterbeginn. Berlin ist bei Studenten besonders beliebt. Ebenso wie die alten Bundesländer. Die neuen Bundesländer liegen bei der Beliebtheit meistens auf den letzten Rängen, was sich mit Sicherheit positiv bei dem Mietpreis zeigt. Dennoch gibt es auch in den teuren Städten Alternativen für Studenten. Nicht immer muss es die Stadtlage sein. Wer als Student bereit ist, auch das Umland auszuweichen, kann meistens überraschend viel sparen. Aber nicht nur das. Auch die Wohnungssuche gestaltet sich problemlos.

Wo arbeiten die Studenten

Ein Großteil der Studenten, immerhin fast 40 Prozent, arbeitet in der Gastronomiebranche. Dicht dahinter gefolgt ist der Bürojob. Interessant ist, dass viele Studenten in der semesterfreien Zeit keinesfalls mehr arbeiten. In der Regel gehen Studenten an 3 Tagen in der Woche einem Nebenjob nach.

 

 

Foto:  Ich-und-Du / pixelio.de

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