Sep 30

Bei jeglichen Bewerbungen gilt auch vorab immer ein Blick auf Facebook, Xing und Co. Gerade für Studenten, die sich für einen Nebenjob oder dem ersten beruflichen Werdegang nach dem Studium bewerben möchte, sollte dieser Blick grundsätzlich erfolgen. Für viele Unternehmen ist es heute Standard, die Bewerbung und die Person dahinter zu prüfen. Ein gängiger Weg ist dafür natürlich Facebook. Aber grundsätzlich alle sozialen Netzwerke, die der Student nutzt. Oft ist es dabei mit wenigen Klicks möglich, ein ganzes Profil des Studenten zu erstellen. Selbst wenn die Bewerbung noch so viele Glanzpunkte beinhaltet, kann schon ein falsches Profil in den sozialen Netzwerken das aus bedeuten. Große Unternehmen beauftragen dafür mittlerweile schon externe Agenturen. Diese nehmen sich die Bewerbung vor und kontrollieren alle Einträge in Facebook und Co. Oft kommt dabei Erschreckendes zu Tage. Viele Studenten machen es Ihren möglichen Arbeitgeber aber auch viel zu einfach. Jeder weiß mittlerweile, dass die sozialen Netzwerke eine Oase für Datensammler sind. Dennoch scheint es nur wenige zu interessieren.

Vor der Bewerbung

So sollten Studenten vor der Bewerbung peinlichst genau jeden Eintrag und jedes Foto genau kontrollieren. Wir empfehlen auch, die Privatsphäre Einstellung zu aktivieren. Mit wenigen Klicks kann diese eingestellt werden. Das sollte jedoch nicht nur vor der Bewerbung geschehen, sondern eigentlichen von Anfang an. Aber auch die Suchmaschinen beißen gerne an und sammeln jedes Facebook Profil. Verhindern lässt sich aber auch das mit einem kleinen Häkchen: Privatsphäre-Einstellungen / Anwendungen und Webseiten / Öffentliche Suche.

Zudem ist es durchaus sinnvoll, die eigenen Freunde in der Kontaktliste zu unterteilen. So können gewisse Kontakte im Zugriff beschränkt werden: Chronik der Person / Freunde / Zu einer anderen Liste / Eingeschränkt (ganz unten).

Immer mehr Firmen schauen sich bei Bewerbungen die Facebook Seiten des Studenten an. Ist dieses doch oftmals ideal geeignet, um ein Profil erstellen zu können. Ganz besonders wichtig sind dabei auch die Freunde. Denn diese geben schnell Aufschluss über das soziale Umfeld des Studenten. Und so kann in der Tat manchmal ein kleines Profil in den sozialen Netzwerken über Erfolg oder Misserfolg bei der Bewerbung entscheiden.

Bewerbung: Tricks bei Privatsphäre

Wer bereits die Privatsphäre aktiviert hat, kann sich nicht immer sicher sein. Freunde werden gerne in Massen hinzugefügt. Kontrolle findet dabei kaum statt. Wer so handelt, lässt jeden Fremden ins Haus. Gerne wird diese Möglichkeit auch bei der Bewerbung genutzt. Sollte das Profil mit der Privatsphäre versehen werden, wird gerne eine Anmeldung als Freund versucht. In vielen Fällen funktioniert das auch wunderbar. Darum gilt auch hier für Studenten: Lieber mehr Klasse als Masse. Jede neue Kontaktanfrage sollte genau vor der Genehmigung geprüft werden. Auf keinen Fall sollte ein Kontakt einfach wahllos angenommen werden. Auch wenn es eine wunderschöne Frau ist, die einen Studenten schnell verwirren kann.

 
Foto: F. Gopp / pixelio.de;  gr. Bilder by Alexander Klaus / pixelio.de

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