Jan 21

Hochschulen setzen in Deutschland immer häufiger bereits seit vielen Jahren auf Film- und Video Produktionen in den unterschiedlichsten Fachrichtungen. Vorwiegend in den Bereichen Information, Medienmanagement und Kommunikation. Der Sinn dahinter ist nicht nur das Verständnis für Medien und deren Möglichkeiten aus der praktischen Perspektive kennenzulernen, sondern auch deren Feinheiten. Studenten müssten bei einem Film- und Video Projekt Feingefühl, Teamfähigkeit aber auch soziale Fähigkeiten mit kreativen und technischen Ansprüchen verbinden. Häufig geht es bei den Projekten um fiktive Projekte, die am Ende jedoch Öffentlichkeitstauglich sind und zu mehr werden, als nur ein reines Projekt. Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang an das Projekt Mercedes VS Adolf der Filmhochschule, der im Netz und im TV Furore machte und international ein Medienecho erzeugte.

Trailer beliebt
Beliebt für Film und Video Projekte an den Hochschulen sind fiktive Trailer, wobei durch die Studenten die Rahmenbedienungen erdacht werden und die Planungen in vielen kleinen Schritten erfolgt. Am Ende, nach langer und detailreicher Arbeit entsteht ein Trailer, der einen fiktiven Blockbuster zeigen könnte. So oder ähnlich lauten viele Projekte.

Mit Profis arbeiten

Viele Hochschulen setzen aber auch auf enge Zusammenarbeit mit professionellen Agenturen. Das hat auf beiden Seiten Vorteile. Zu einem lernen Studenten auch elementare Dinge und haben kompetente Ansprechpartner zur Hand, auf der anderen Seite lässt sich für die Agenturen durchaus interessanter Nachwuchs finden. Das zum Beispiel lässt sich auch als Ansatz für die Videoproduktion Berlin der Agentur plan-B finden. Bewegende Bilder und ansprechendes Filmmaterial entstehen dort mit viel Liebe zum Detail. Berlin bietet für Agenturen aber auch Filmprojekte der Studenten mit Sicherheit die reizvollsten Möglichkeiten. Immerhin ist die Hauptstadt Heimat vieler Modelabels und der Fashion Week. Kreative Startups und Unternehmen sind faktisch überall in der Stadt zu finden. Nicht zu vergessen das politische Geschehen und die Vielfältigkeit der Umgebung sowie Landschaft.

Medienakademien setzen immer mehr auf Praxis

Gerade in den Fachrichtungen rund um Medien und Co. setzen immer mehr Akademien ganz klar auf Praxisbezug. Dabei soll eine spezifische Verbindung von Theorie und Praxis entstehen, quasi ein fließender Übergang. Moderne Produktions- und Filmtechnik steht in vielen Fällen bereits zur Verfügung oder erfolgt alternativ durch eine enge Zusammenarbeit mit den Filmproduktions-Agenturen.

Ziel soll es bei den unterschiedlichsten Projekten sein, den gesamten Workflow an Studenten zu vermitteln. Hierbei geht es nicht nur darum, wie die Technik ineinander greift, sondern auch wie als Team Probleme gelöst werden können und am Ende ein einwandfreies und vorzeigbares Video entsteht. Begleitet werden diese Projekte durch erfahrene Lehrbeauftragte und eben immer öfters durch renommierte Agenturen, die ihr Fachwissen an die jungen Studenten weiterleiten.

Filmfestival

Jedes Land hat sein eigenes Filmfestival (ob klein, groß, bekannt oder nebensächlich). Immer öfters werden dort auch die Produktionen von Studenten gezeigt. Neben den bekannten Filmfestivals in den großen europäischen Staaten, verfährt auch Rumänien genauso. So findet das rumänische Filmfestival jedes Jahr im Oktober direkt in Bukarest statt. Die Werke von ausgewählten Studenten gehören mittlerweile als fester Bestandteil hinzu.

Bild: Tony Hegewald / pixelio.de