Nov 28

Journalismus gehört mittlerweile zum beliebtesten Studienfach neben Wirtschaft und Jura. Immerhin bieten die Medien heute weltweit einen großen Anreiz. Wer zudem über gute Sprachkenntnisse verfügt, kann beinahe weltweit als Journalist arbeiten. Sind die Anfänge beim Einstieg noch eher eintönig, bieten sich im Laufe der kommenden Jahre viele großartige Möglichkeiten. Manche Journalisten reisen dabei wie selbstverständlich um die Welt. Ein aufregender Job, der großartige Perspektiven mit sich bringt. Insbesondere was die Karriere betrifft. Ein interessanten Blick dazu, möchten wir auch auf die Gehaltsspanne der Journalisten richten.

Das verdienen Journalisten

Die Karrierechancen stehen gut. Auch wenn sich die Medienwelt in den letzten 5 Jahren massiv geändert hat. Flexibilität und Hingabe zum Beruf sind zunächst die wichtigsten Punkte, die jeder Interessierte mitbringen sollte. Ein Studium ist ebenso für den Berufseinstieg von entscheidendem Vorteil. Interessant sind vor allem die großen Medienhäuser. Kleine Zeitschriften und Verlagshäuser gelten heute als uninteressant, da sich diese nur noch schwer selbst tragen können. In Deutschland gibt es derzeit 45.000 fest angestellte Journalisten. 31 Prozent arbeiten dabei noch bei Tageszeitungen. Das aber gehört zu den weniger attraktiven Stellen, da hier die Kündigungsgefahr relativ groß ist. Der Rundfunk glänzt mit 26 Prozent. Die Einstiegschancen sind interessant. Allerdings werden viele Radiosender in den nächsten Jahren vom Markt verschwinden oder von größeren übernommen. Als Journalist sollten Sie sich daher immer direkt bei einem Großunternehmen bewerben, das sowohl Printmedien anbietet und zugleich auch anders medial (TV, Internet, Radio) tätig ist. Hier ist der Konkurrenzdruck zwar hoch, dennoch sind die Karrierechancen größer wie kaum wo anders.

Journalisten mit einer Berufserfahrung von 2 Jahren verdienen im Durchschnitt um die 34.000 Euro jährlich. Wobei das zusammenfassend für jeden Bereich gilt. Nach zwei Jahren steigt das Einkommen häufig nach und nach auf bis zu 44.000 Euro. Ein Chefredakteur hat zum Beispiel im Schnitt um die 70.000 Euro im Jahr. Bei großen Formaten dürfte dieses Gehalt aber wesentlich höher liegen.

Wege zum Journalismus

Wie bereits vorweg angeführt, ist ein Studium immer ein sinnvolles Instrument für die eigen Karriere. Dabei kann ein Wirtschaftsstudium genau sinnvoll sein wie ein Journalismus-Studium. Wer sich für die letzte Möglichkeit entscheidet, sollte sich dabei aber immer an einen spezialisierten Anbieter wenden. Bekannt und oft empfohlen ist in diesem Zusammenhang zum Beispiel das Angebot des Deutschen Journalistenkolleg. Nähere Informationen zu den Möglichkeiten und zum Ablauf lässt sich dafür auf dem Infoportal Deutsches Journalistenkolleg entnehmen. Wer sich für diesen Bereich interessiert, sollte einen Blick darauf werfen. Die Angebote zum Fernstudium im Bereich Journalismus sind dort besonders attraktiv und geben zudem eine zeitliche Flexibilität. Sinnvoll ist das zum Beispiel für alle, die sich für ein Studium neben dem derzeitigen Beruf entscheiden. So können neue Erfahrungen gesammelt und gleichzeitig eine zusätzliche Karriere eingeleitet werden. Weitere Informationen zu Vor- und Nachteilen können Sie direkt dem Infoportal entnehmen.

Zukunft Journalismus

In diesem Zusammenhang stellt sich auch immer wieder die Frage, wie künftig der Journalismus aussehen wird. Fakt ist heute schon, dass die reguläre Tageszeitung in der heutigen Form wegfallen wird. Print-Ausgaben wird es in 5-10 Jahren nur für VIP-Abonennten geben, die bereit sind, für diesen Luxus mehr zu bezahlen. Da sich die Tageszeitungen, sofern diese dann so noch zu nennen sind, vollkommen im Internet einrichten, ist der Bedarf an minütlichen Nachrichten besonders hoch. Aktualität ist wichtiger denn je und wird zum Konkurrenzmerkmal. Zwar gibt es keinen logischen Bedarf dafür, dennoch wird das Angebot schon heute akzeptiert. Inwieweit sich die Qualität im Journalismus verändern wird, ist fraglich. Dass diese sich verschlechtert ist aber offensichtlich. Doch dieser Nachteil kann auch direkt Ihr Vorteil sein. Qualitäts-Journalisten werden immer seltener und sind daher auch in Zukunft direkter gefragt. Spannend und abwechslungsreich wird Journalismus aber immer bleiben.- Ganz egal, wie sich die Branche entwickeln wird.

 

Bild: European Parliament

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