Sep 07

Studenten werden immer jünger. Doch wie sieht es eigentlich bei der Mobilität aus? Nutzen Studenten wirklich vorwiegend das Fahrrad und die öffentlichen Verkehrsmittel oder ist das eigene Auto mittlerweile zum Standard geworden? Interessant ist hierbei, dass sich der Automarkt im Finanzierungsbereich in den letzten Jahren deutlich gewandelt hat. Studenten gelten dabei als eine begehrte Zielgruppe, auch wenn das Geld erfahrungsgemäß knapp ist. So versuchen immer mehr Unternehmen und Banken dennoch in diesen Markt mit ganz spezifischen Angeboten Fuß zu fassen. Da ist zum Beispiel das Unternehmen Sixt, das ein Auto-Leasing für Studenten anbietet. Offeriert wird dieses sogar vielfach ohne Anzahlung. Studenten sollen damit animiert werden, eine kostengünstige Alternative bei der Anschaffung zu erhalten. Ähnlich agieren viele Banken, die den Studenten als eine sehr konkrete Zielgruppe auch bei Finanzierungen ins Auge gefasst haben.

Studenten mögen Autos

Die obigen Möglichkeiten zur Finanzierung zeigen, wie leicht es bereits für Studenten ist, ein Auto günstig und ohne große Sicherheiten zu finanzieren. Allerdings ist der Kauf per Bankkredit bei weitem noch nicht der Standard. Die meisten Studenten suchen vorwiegend nach einem günstigen Gebrauchtwagen. Geeignete Fahrzeuge für Studenten lassen sich vor allem auf den Online-Plattformen finden. Hier besteht die größte Auswahl. Gute Schnäppchen finden sich immer wieder. Dennoch kann sich nicht jeder Student ein Auto leisten. Die Sozialerhebungen zeigen, dass Studenten ein durchschnittliches Budget von 82 Euro im Monat für Verkehrsmittel haben. Das ist nicht viel. Immerhin fallen selbst bei einem günstig gekauften Auto Steuern, Versicherung und Benzin an. Genaue Statistiken zu der Verkehrsmittelnutzung von Studierenden gibt es leider bislang nicht. Aus Beobachtungen und Gesprächen lässt sich aber erkennen, dass die Öffentlichen Verkehrsmittel und das eigene Rad vorzugsweise genutzt wird. Die Zahl der Studenten, die sich ein Auto leisten können, befindet sich noch in der Minderheit. Vielfach erfolgt dabei der Kauf oder die Finanzierung (Bürge) durch die Eltern.

Rad bleibt weiterhin Nummer ein

Für Studenten bleibt also weiterhin das Rad die erste Wahl, gefolgt von den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Gerade letztere bieten zahlreiche Vergünstigungen an. Teilweise gibt es direkte Semestertickets, die eine freie Fahrt im Nahverkehr ermöglichen. Das Auto fällt auch aus einem anderen Grund für viele Studenten raus. Viele Hochschulen haben sich der Entwicklung nicht angepasst und bieten bis heute nicht ausreichend Parkplätze an.

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