Aug 01

Wir hatten uns ja bereits einmal dem Thema gewidmet, wie viel ein Student hinzuverdienen darf. Nun möchten wir einmal einen kleinen Blick darauf werfen, wie hoch die Nebeneinkünfte der Studenten in der Realität sind. Hilfreich sind hierbei die Datenerhebungen durch das Deutsche Studentenwerk. In mehr als über 600 Seiten befinden sich Zahlen, Charts und Erläuterungen. Damit steht nun die bereits 20. Sozialerhebung fest. Es geht bei dieser Datenerhebung aber um viel mehr als nur darum, was Studenten verdienen. Es ist ein Kompendium der unterschiedlichsten Punkte. Darin sind enthalten, wie viele Studenten in Deutschland studieren, wie sie leben, woher sie kommen und natürlich die nackten finanziellen Zahlen. Also was Studenten im Nebenverdienst erzielen und in welcher Form die Eltern finanziell eingreifen.

Die Daten

Bevor wir wirklich zum Euro kommen hier ein paar andere Daten. Demnach ist der durchschnittliche Student in Deutschland um die 24,4 Jahre alt und männlich (sorry meine Damen). 50 Prozent der Männer an den Hochschulen sind Singles. Bei den Studentinnen deutlich weniger. Fast 50 Prozent der Studenten kommen aus einem Akademiker Haushalt.

Der finanzielle Background

Ob dieses nun als repräsentativ betrachtet werden kann ist wie immer bei Statistiken fraglich. Laut dem Deutschen Studentenwerk sollen es jedoch verlässliche Daten sein.

Damit verdienen ungefähr 18 Prozent der Studenten zwischen 700 und 800 Euro im Monat. 16 Prozent liegen zwischen 600 und 699 Euro.

10 Prozent schaffen es auf 1000 bis 1100 Euro.

Gerade einmal 4 Prozent liegen über 1.200 Euro im Monat. Fast 87 Prozent geben an, von den Eltern zusätzliche Hilfe zu bekommen. Und 66 Prozent sagen, Sie erhalten Bafög.

 

Foto:  Andrea Kusajda / pixelio.de

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