Nov 05

Die Kosten für das Wohnen steigen stetig an. Dies steht mit unterschiedlichen Faktoren in Verbindung. In urbanen Gebieten sind die Mieten angestiegen, weil die Nachfrage nach diesem Wohnraum enorm gestiegen ist. Jeder Mieter scheint in einem städtischen Umfeld wohnen zu wollen, während der ländliche Raum aber immer mehr Mieter verliert. In den städtischen Regionen gibt es mehr Arbeit für die Bürger, weswegen das Wohnen dort auch so attraktiv ist. Der Wohnraum in einer städtischen Region ist einfach zu vermieten, während einige Wohnungen auf dem Land über lange Zeit nach einem Mieter suchen. Beim Wohnen sind jedoch nicht nur die Mieten gestiegen, sondern ebenso die Energiekosten.

Studenten besonders betroffen

Besonders Studenten werden davon betroffen sein. Für sie steht meistens nur spezieller Wohnraum zur Verfügung, der generell teurer ist. Gerade im Osten haben sich viele Immobilieneigentümer auf Studenten spezialisiert, vor allem in Objekten, die anderweitig schwer zu vermieten sind.

Hohe Energiekosten beim Wohnen

Die Kosten auf dem Energiemarkt sind gestiegen. Der Verbraucher zahlt höhere Kosten für Gas, Heizöl und auch für Strom. Das Wohnen an sich ist mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden. Dies gilt gleichermaßen für die Versorgung in den Städten und auf dem Land. Dies steht nicht in einem Zusammenhang mit den ansteigenden Mietpreisen. Die immer höher steigenden Energiekosten machen den Studenten deutlich zu schaffen. Es bleibt immer ein Ratespiel, wie hoch die Abrechnung ausfallen wird. Bislang hat sich kaum ein Energieversorger Gedanken zu einem kundenfreundlichen System gemacht. Studenten würden es bevorzugen, wenn sie einfach online jederzeit einsehen könnten, was bisher in Euro verbraucht wurde.

Eine Mietpreisbremse für den Mieterschutz

Vermieter dürfen die Miete ausgerichtet an der ortsüblichen Vergleichsmiete anheben. Dabei ist es jedoch nicht unbedingt verboten, diese Betrag zu übersteigen. Um günstiger zu wohnen, klagen viele Mieter dagegen, doch erhalten sie nicht immer recht. Wohnen bleibt zunächst also teuer und der Wert für Wohnraum in den Städten scheint drastisch mehr zu werden. Der Gesetzgeber hat versucht gegen diesen Trend eine Mietpreisbremse anzusetzen. Demnach dürfen die Mieten für das Wohnen in der Stadt nur noch geregelt ansteigen. Dies hilft jedoch nicht zielführend den Mietern, deren Miete bereits angestiegen ist.

Das aktuelle Gesetz

Seit dem 01.Juni 2015 gilt das „Gesetz zur Dämpfung des Mietanstiegs auf angespannten Wohnungsmärkten“. Es sieht vor, die steigenden Mieten zu deckeln. Die Kosten für das Wohnen dürfen also nicht mehr ungebremst ansteigen. Wird ein neuer Mietvertrag abgeschlossen, darf die Miete nicht mehr als 10 % höher liegen, als die ortsübliche Vergleichsmiete. Dies hilft nur bedingt den laufenden Mietverträgen, doch hat sich hier entscheidend etwas geändert. Ein Vermieter darf zumindest nicht mehr ungebremst die Miete ansteigen lassen.

Bildquellenangabe: Rainer Sturm / pixelio.de