Nov 11

Viele Studenten leben in einer kleinen Wohnung oder einer WG. Besonders beim Studium liegt dabei das Augenmerk auf Strom sparen. Oft können bereits kleine Dinge ausreichend sein, damit Studenten ein wenig mehr Geld am Ende des Jahres in der Tasche haben. Strom zu Sparen ist gar nicht einmal so schwierig. Die meisten scheitern aber daran, dass es nicht konsequent betrieben wird.

Warum ist das Sparen wichtig

Der Strompreis ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Grund dafür ist neben der Steuer vor allem die Energiewende. Diese hat zu ungeahnten Kosten und Aufwendungen geführt, die auch in den kommenden Jahren, den Strompreis in die Höhe treiben werden. Jeder von uns bezahlt für Erneuerbare Energien, unabhängig davon, ob diese benötigt werden. Studenten sollten deshalb jedes Einsparungspotenzial ergreifen, bevor der Preis für Strom und Co. weiter in die Höhe geht. Die Stromsteuer, die den Preis ebenfalls antreibt, betrug im Jahre 2012 6,97 Mrd. Euro. Damit setzt sich der Strompreis fast zu Hälfte aus der Steuer zusammen.

Welche Möglichkeiten bestehen

Zu Anfang sollten Studenten immer Wert auf neue Geräte legen. Vor allem dann, wenn es sich um Elektrogroßgeräte (Kühlschrank, Waschmaschine, etc.) handelt. Sicherlich bedeutet das zunächst hohe Investitionen, die sich erst mittelfristig amortisieren. Wer Neugeräte als Student erwerben möchte, sollte dabei seinen Blick auf die Energieeffizienz legen. Bei vielen Geräten am Energie-Etikett zu erkennen. Dabei zeigen die Buchstaben A – G den Verbrauch an. Wobei G für den schlechtesten Wert steht. Auch die Energieklasse A ist nicht sonderlich zu empfehlen. Bei einem Neugerät sollten Studenten immer auf A+, A++ oder A+++ achten.

Hier können Studenten sparen

Es müssen aber nicht immer die großen Schritte sein. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die wahre Wunder bewirken können. Vorausgesetzt: Studenten wenden diese Möglichkeiten regelmäßig an.

Kleine Tipps:

  • Studenten sollten auf den Stand-by-Betrieb verzichten. Dieser kostet viel Strom. Sinnvoll ist es zudem, den Stecker ganz herauszuziehen.- Ansonsten kommt es dennoch zu einem weiteren Verbrauch. Da viele elektrische Geräte auch dann Strom ziehen, wenn Sie bereits ausgeschaltet sind.
  • Duschen statt Baden kann bei Studenten viel Warmwasser sparen und zugleich die Geldbörse entlasten.
  • Ein Wasserkocher für Kaffee oder Tee ist oft günstiger als eine Kaffeemaschine.
  • Wer seinen Kühl- und Gefrierschrank regelmäßig abtaut, erhöht nicht nur die Leistung, sondern spart auch viel Strom.
  • Die Waschmaschine sollte immer ganz gefüllt werden. Leicht verschmutzte Wäsche kann auch bei 30 Grad gewaschen werden.
  • Ein Glaskeramik Kochfeld spart gegenüber einem Gussplattenherd bis zu 15 Prozent.

Hier ist der Verbrauch am höchsten

Neben den Unterhaltungsgeräten verbrauchen vor allem die Elektrogeräte in der Küche am meisten Strom. Die Spülmaschine steht mit dem Kühl- und Gefrierschrank ganz oben auf der Liste. Wer sich regelmäßig an bestimmte Punkte hält, wird schnell am Ende des Jahres ein schönes Einsparungspotenzial ansammeln können.

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