Sep 23

Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto,- was ist für einen Studenten sinnvoller. Studenten sind im Studium generell auf jeden Euro und Cent angewiesen. Bleibt dann doch einmal etwas übrig, kann es durchaus interessant sein, diesen Betrag zu sparen. Mit etwas Glück ergeben sich auch noch ein paar zusätzliche Zinsen.

Für viele Studenten wäre es ein Traum, am Ende hohe Zinsen auf dem Konto zu haben.Viel wird es generell nicht sein, doch jeder Euro mehr kann bei Studenten oft viel bewirken. Aber vor allem stellt sich die Frage, wo sollen die Zinsen herkommen. Welche Anlage ist wirklich interessant. Experten empfehlen deshalb Studenten grundsätzlich immer wieder ein Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto. Beide Begriffe sind fast überall zu lesen. In den Medien und auch in der Werbung ist das Tagesgeldkonto fast täglich zu sichten. Auch das Festgeldkonto ist meistens nicht weit entfernt davon. Damit Studenten ganz einfach entscheiden können, welches Konto sinnvoller ist und ob es überhaupt einen Sinn ergibt, widmen wir uns in 2 Teilen der neuen alten Sparform. Neu ist vor allem der Begriff und die Umsetzung beim Tagesgeldkonto als auch beim Festgeldkonto. Alt,- es baut sich praktisch auf das ehemalige Sparbuch auf. Manchmal unterscheiden nur die Namen.

Tagesgeldkonto & Festgeldkonto – Vorweg

Bevor wir zu dem eigentlichen Vergleich kommen, ein Blick auf den Nutzen für Banken und Kreditinstitute. Denn für diese ist das Tagesgeldkonto oder das Festgeldkonto besonders wichtig. Ein Grund, warum es auch immer kostenfrei angeboten wird. Früher war es das Sparbuch heute bringen Tagesgeld und Co. Liquidität in die Bank. Vor allem billiges Geld, womit die Bank arbeiten kann. Ein Hauptgrund, warum zum Beispiel das Tagesgeldkonto so modern ist und zu einer Art Lifestyle erhoben wurde.

Informationen zum Tagesgeldkonto

Doch zunächst einmal der reine nüchterne Blick auf das Tagesgeldkonto und den wichtigstenen Punkten, die Studenten unbedingt beachten sollten. Das Tagesgeldkonto für Studenten soll eine Sparanlage und zugleich eine stetig liquide Quelle sein. Demnach können Kunden, also auch Studenten, auf dem Tagesgeldkonto nach Belieben Einzahlungen vornehmen. Egal ob es sich dabei um 2, 10 oder vielleicht 100 Euro handelt. Es gibt keine vorgeschriebene Summe. Gleichzeitig können Studenten aber auch jederzeit über das Tagesgeldkonto verfügen. Wird ein Teil des gesparten Geldes dringend benötigt, kann es sofort auf dem Tagesgeldkonto in Anspruch genommen werden. In der Regel ist das gesamte Sparvermögen tagtäglich jederzeit verfügbar. Einige Anbieter fordern nur einen Kontostand von 1 Euro als Mindesthöhe.

Einfach zu eröffnen

Das dieses Produkt nicht nur für Studenten interessant sein könnte, sondern auch für Banken besonders wichtig, lässt sich an der wirklich super einfachen Eröffnung erkennen. Wer in Deutschland ein Tagesgeldkonto eröffnen möchte, findet dazu das Formular direkt bei den Anbietern. Einfach online ausfüllen, drucken und zur nächsten Postfiliale lautet das Konzept. Beim Druck liegt ein Post-ID Formular anbei. Die Postmitarbeiterin kann für die Eröffnung des Tagesgeldkontos damit die Personalien eintragen und prüfen. Hierfür müssen Studenten einen Personalausweis oder einen Reisepass mit Meldebestätigung vorlegen. Dieser Vorgang, sowie die gesamte Eröffnung zum Tagesgeldkonto ist kostenlos. Einige Tage später liegen Kontonummer und Zugänge bereits im Postkasten. Wer ein Tagesgeldkonto im Ausland beantragen möchte, muss dazu eine beglaubigte Passkopie vorlegen. Diese erhalten Sie beim Notar (ca. 30 Euro) oder beim Einwohnermeldeamt (ca. 5 – 10 Euro). Alternativ kann auch Ihre Bank diese Bestätigung erbringen (teilweise Kosten um die 5 Euro), oft die günstigste Version für Studenten.

Wie funktioniert das Tagesgeldkonto

Es ist in der Regel ein schlichtes Konto, was einfach zum Sparen da ist. So können Einzahlung und Auszahlungen fast immer nur über ein Referenzkonto (Girokonto) erfolgen. Dieses muss dem Tagesgeldkonto Inhaber zugehörig sein. Doch es gibt auch Ausnahmen. Einige Banken bieten ein reines Tagesgeldkonto auch mit freien Aus- und Einzahlungen an. Jeder kann also nach Belieben einzahlen. Die Auszahlungen können ebenfalls an Dritte erfolgen. Sicherlich eine sinnvolle Zusatzmöglichkeit für Studenten.

Studenten können das Tagesgeldkonto in den meisten Fällen online führen. Nur noch wenige Banken bieten dafür die Bearbeitung in der Filiale an. Eine Karte gibt es aber für das Tagesgeldkonto nicht. Auch nicht für Studenten.

Ist es sicher?

Das Tagesgeldkonto ist sicher. In Deutschland aber auch bei der Eröffnung in der EU unterliegt es dem Einlagensicherungsfonds. Damit sind private Spareinlagen bis 100.000 Euro für Studenten abgesichert. Alles darüber genießt keinen Schutz.

Tagesgeldkonto und worauf Studenten achten sollten

In den Medien werden vor allem immer die Zinsen in den Vordergrund geschoben, wenn es um ein Tagesgeldkonto geht. Dabei sind diese oft gar nicht einmal so relevant. Es sei denn, Sie haben wirklich hohe Sparbeträge. Bei kleineren wirkt sich der Unterschied zwischen den einzelnen Banken, der oft nur marginal ist, kaum aus. Zum anderen täuschen hohe Zinsen oft vom Kleingedruckten beim Tagesgeldkonto. Und das kann es in sich haben. So wird man leicht irritiert von hohen Zinsen beim Tagesgeldkonto, erkennt jedoch wenig später erst, das diese von der Höhe der Einlage abhängig sind.

Zinsen sind nicht wirklich so wichtig
Und genau hier gibt es zwei Punkte zu beachten. Viele Banken bieten beim Tagesgeldkonto den ausgeschriebenen Zins nur, wenn ein bestimmtes Sparguthaben erreicht ist. Darunter fällt der Zins niedriger beim Tagesgeldkonto aus. Das sollten Studenten beachten. Aber auch nach oben ist nicht immer viel Luft. So wird auch in der maximalen Höhe der Zinssatz beim Tagesgeldkonto begrenzt. Ab einem gewissen Betrag werden automatisch niedrigere Zinsen ausgezahlt. Das Kleingedruckte ist wichtig. Es gibt aber auch Ausnahmen. Banken, die generell den versprochenen Zinssatz unabhängig der Höhe bezahlen. Neukunden haben es in der Regel besser. Denn diese bekommen beim Tagesgeldkonto einen festen Zinssatz für eine gewisse Zeit garantiert. Ältere Kunden unterliegen beim Tagesgeldkonto einer ständigen Schwankung. Studenten sollten vor Abschluss also immer das Kleingedruckte lesen.

Nicht auf die Zinsen blicken, sondern auf die Auszahlungen
Ein ganz interessanter Punkt zum Tagesgeldkonto ist hierbei auch: Wann werden die Zinsen ausgezahlt? Einige Anbieter zahlen diese jährlich aus. Das hört sich gut für Studenten an, ist aber vor allem ein gutes Geschäft für die Banken. Gute Tagesgeldkonto Anbieter zahlen den Zins mehrfach im Jahr aus. Der Vorteil hierbei: Studenten kommen in den Genuss vom Zinsesszinseffekt. Die vorherigen Zinsen werden also wieder mitverzinst. Sinn macht das aber auch nur dann, wenn Studenten das Tagesgeldkonto wirklich nutzen.

Im nächsten Bericht betrachten wir das Festgeldkonto für Studenten. Danach folgt ein kurzer Vergleich.

 

 

Foto: Frau by Ronny / piqs.de / Geld by REK / pixelio.de

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